Für A-Triathlet ist die Mountainbike-Trophy schon historisch und gehört längst in Ära der Mythen und Sagen aus vergangenen Zeiten.

Doch so ist es beschloßen, soll dieses epische Rennen in das elektronische Zeitalter übernommen und hier im Blog für alle zukünftigen Generationen an A-Triathleten abgelegt werden.
A-Triathlet, zu der Zeit der Trophy noch ohne Würden und Orden und auch ohne legendäre Rennen. Im weit fortgeschrittenen Leben hatte er den Entschluß gefasst, den Mythos einer Triathlon-Langdistanz auf die wirklichen Fakten abzuklopfen. In unzähligen Nächten studierte er Trainingspläne und Berichte, so dass das eigentliche Training aus Zeitmangel nur kaum spürbar voran kam.
A-Triathlet hörte von dem Ansatz der alternativen Reize, die wenn gesetzt, einen Athleten schneller zum Ziel bringen sollten. Da die Trainingspartner von A-Triathlet, Biker-AG, Biker-BJ, Biker-JH und Biker-MS eine Attacke auf die legendären Moutainbike Trophy planten, erkannte er sogleich, dass dies genau in den Ansatz der alternativen Reizphilosophie hineinpassen und ihn ultimativ nach vorne bringen würde.

Alternative Reize

Das Studium der Anmeldeunterlagen zur Trophy deutete auf ein einfaches Terrain und eine gemütliche Ausfahrt mit Mountainbikes hin. Eine Marathondistanz über 24,5km, was bei A-Triathlet zu etwas Irritation op der Streckenlänge führte, aber letztendlich akzeptiert wurde, denn es war egal wie das Kind heißen sollte, Hauptsache alternative Reize.
Mit der Anmeldung kam die Materialwahl urplötzlich auf die Tagesordnung. Das neue Time-Trial-Carbon-Race-Bike-Von-Will-Ich-Hier-Sagen sollte es nicht sein, weil Windschatten erlaubt war und Lenkeraufsätze verboten. Hörnchen waren zugelassen, aber wie kommt man an Hörnchen, wenn ein Helm zu tragen ist? Nach vorsichtigen Erkundigungen unter erfahrenen Trophy Fahrern, hier muss erwähnt werden, dass es die nicht so zahlreich gibt, weil die Trophy immer wieder mit Zulassungsproblem kämpft, aufgrund von massiven Anrainerbeschwerden, und aus diesem Grund nur selten stattfindet. Nun A-Triathlet konnte Trophy-Legionäre ausfindig machen und entschied sich für ein voll-gefedertes-Sofa-Fahrrad aus der Mounty-Szene. Als Schuhe wählte er seine Aero-Race-Shoes und Platten-Pedale von Nennen-Wir-Hier-Nicht. Der alternative Reiz wären Flip-Flops gewesen, die aber aus farblichen Gründen ausschieden. Nun die Wegbeschreibung gab an: Asphaltierte Straßen, Wirtschaftswege und Waldwege sind zu erwarten. Somit erschien die Wahl der Aero-Race-Shoes genau richtig zu sein, auf den asphaltierte Abschnitten wähnte er sie zu seinem Vorteil einsetzen zu können.
Das Frühjahr plätscherte so vor sich hin, A-Triathlet riss Trainingskilometer für Kilometer und protokolliert 283km Radtraining in einem Monat als Ausgangspunkt für die Trophy. Am Wettkampfvortag wurde die Race-Strategie festgelegt.

Auf Waldwegen moderat, auf Wirtschaftswegen aggressiv und auf asphaltierten Straßen „all out“.

Das Rennen konnte beginnen.

In Episode 2 „Mountainbike Trophy Ep.2“ erzähle ich von Tulpenzwiebeln und einem Rhododendronstrauch nach einem voll beruhigtem Massenstart.

Bleibt also online, ich zähle auf Euch.
A-Triathlet 🙂

Mountainbike Trophy Ep.1
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